The Year of Breath of Fire (2) – 09. Taking Flight

Nebel behindert das Weiterkommen, also ab in den Sky Tower, um dort nach dem Rechten zu sehen. Der ist im Gegensatz zum Vorgänger übrigens überflutet, was bedeutet, dass ein Timer von 3 Minuten läuft, danach geht der Party die Luft aus und der Abstieg muss erneut begangen werden. Selbst in den Zwischenkämpfen läuft die Zeit weiter, dafür gibt es aber hier und dort Räume, die nicht überflutet sind und den Timer so resetten. Und wer ist Schuld am Nebel? Eine Schamanin, der halt langweilig war. So haben wir immerhin endlich wieder eine neue fürs Fusionieren, auch ganz nett.

Der nächste Ort ist das Heimatdorf von Rand, dessen Mutter ihn erst Mal zum Pflügen der Felder verdonnert. Außerdem will die St. Eva Kirche hier gern ein Gotteshaus bauen, wogegen sich Rands Mutter aber stellt, da man hier eine Naturgottheit anbetet und keinen neuen Gott braucht. Um für eine gute Ernte zu beten, wird jenem auch von uns erst Mal Spenden im nahe gelegenen Tempel dargebracht. Zurück im Dorf ist allerdings Rands Mutter verschwunden und ein Abgesandter der Kirche hat ihre angebliche Einwilligung zum Kirchbau. Rand vermöbelt ihn und unser nächstes Ziel ist das Hauptquartier von St. Eva, um seine Mutter zu befreien. Protip: Bei den Kämpfen auf den Feldern keine Magie einsetzen und beim Spenden mindestens 2000 Goldmünzen ausgeben. Zahlt sich später aus.

Doch an St. Eva ist kein Herankommen ohne Flugmittel, welches wir nicht besitzen. Nina vom geflügelten Volk Windias hat allerdings bereits einen Plan. Dort angekommen bittet sie darum, sich der großen Prüfung zu unterziehen. Das Königspaar stimmt zu und erklärt uns auch, warum genau Nina verbannt wurde: Wie bereits erwähnt soll es großes Unglück bringen, wenn ein Kind mit schwarzen Flügeln, wie Nina sie hat, geboren wird. Solche Kinder müssen getötet werden. Doch die beiden konnten das einfach nicht, schickten Nina ins Exil und behaupteten einfach, ihre erstgeborene Tochter sei tot. Mit Nina also durch die Prüfung, die ziemlich fies ist, da Nina ein Stück allein gehen muss – was mit Sten und Rand nicht so das Problem war, da jene stärker sind. Magic User Chick Nina fällt aber schon tot um, wenn der Gegner sie nur doof von der Seite anschaut. Zwar ist die Encounter Rate hier ein wenig niedriger, als mancherorts, aber das bedeutet bei Breath of Fire II auch wieder nicht viel. Flucht ist die beste Option, und dafür beten, dass diese einem nicht vom Spiel mehrere Runden in Folge verweigert wird. Den Guardian-Boss umgebracht entpuppt jener sich als Nina aus dem ersten Teil, der Mehrere-Urs-Großmutter der hiesigen Nina. Sie überreicht ihr das Wappen, das sie in den Großen Vogel verwandeln können wird. Allerdings hat das seinen Preis: Sie wird nie wieder ihre menschliche Gestalt annehmen können. Doch noch bevor Nina ihren Knackarsch aufgeben kann, klaut ihre Schwester Mina das Siegel und opfert sich für ihre Schwester. Nina kann nun also jederzeit den großen Vogel rufen, was die ganze Weltkarte öffnet. Kein so glücklicher Tag hingegen für das Volk Windias – eine Prinzessin verbannt, die andere nun auch verloren. Muss das Königspaar wohl noch mal nachlegen.

Nachdem wir uns ein super Schwert geangelt haben, jetzt wo wir die Stelle erreichen, genau wie neue Rüstung zu kaufen, geht es also mit dem Vogel in die Stadt Evrai, wo die St. Eva Kirche beheimatet ist. Die Leute sind alle ziemlich gut drauf… zumindest bis wir die Stadt wieder verlassen wollen, denn davon werden wir magisch abgehalten und nun reden die Einwohner auch ganz anders. Eine Untergrundaktivistin verhilft uns durch die Katakomben aus der Stadt und meint wir sollen ihre Freunde besuchen gehen und das die Seelen der Einwohner/Pilger in Evrai an deren Gott verfüttert werden. Eine organisierte Religion in einem JRPG, die in Wahrheit schlecht ist? No wai! Ze shocking!!

Die ganzen Episoden, für die ein bestimmter Charakter gebraucht wird (Spar ins Gedächtnis des Baumes, Sten in seine Heimatstadt, Rand bei der Feldarbeit, Ninas Prüfung) sind meiner Meinung nach ein sehr zweischneidiges Schwert. Zum einen sind Subplots, die einem die Reisegefährten näher bringen, immer eine schöne Sache und der Versuch, sie alle mal mehr oder weniger nützlich fürs Weiterkommen zu machen auch ein netter Gedanke. Doch dadurch, dass im Gegensatz zum ersten Breath of Fire nicht mehr alle Charaktere mit leveln, sondern nur die im aktiven Team, ist die Wahrscheinlichkeit groß, plötzlich mit einem Charakter geschlagen zu sein, den man nie genutzt hat und der extrem schwächelt – und der dann im ungünstigsten Fall sogar noch eine gewisse Strecke inklusive Boss alleine bewältigen muss. Gerade auch, weil diese Sachen erst so spät im Spiel kommen, statt wie in vielen anderen RPGs die Charaktersubplots um den Dreh zu haben, wo man besagten Charakter neu hinzu bekommt. Was ein Glück, dass es die Monsterinsel gibt :D

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5 Kommentare

  1. Melli

     /  12. Februar 2011

    Ich bin gerade da, wo sich Mina in einen Vogel verwandelt hat und habe seither nicht mehr gespielt. Ist bestimmt schon zwei Monate her. Die Monsterinsel habe ich noch nicht gefunden und daher die Charaktere „von Hand“ gelevelt. Ätzend. Allein für Sten fast 2 Stunden oder so in der Höhle gebraucht, wo man so ein Vieh fangen muss. Hab den Namen vergessen. Zu dem Zeitpunkt gaben die Viecher da am meisten Exp. Das Spiel ist eh bockschwer finde ich und da ich fast ohne Lösung spiele, habe ich schon zig Fehler gemacht. Passiert.
    Tierkreis fand ich okey. Der Held ist nerviger als Tidus und Vaan zusammen aber das System mit den Zaubern aus Büchern lernen fand ich ganz interessant. Auch die Story war ganz gut und ich mag die Delphin Viecher. Sollte es im neuen Suikoden (sofern denn eins kommt) auch geben. Den Boss hatte ich irgendwie nach 5 Anläufen immer noch nicht geschafft. Falsche Taktik oder was weiss ich. Habe ihn dann nach ca. einem halben Jahr nochmal versucht und diesmal die Charaktere anders ausgerüstet. Den Heiler zB mehr auf Schnelligkeit und so und plötzlich war es ganz einfach.
    Ansonsten prügel ich mich gerade wieder durch Suikoden 4. Sie Seefahrten sind nervig aber ansonsten geht es.

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    • Die Monsterinsel ist erreichbar, sobald man den Wal hat. Ist die Insel etwas nördlich vom Hauptkontinent-Halbkreis. Da springen halt besonders große Versionen diverser Gegner hin, die auch ordentlich EXP geben.

      OK wäre glaub ich auch, wie ich Tierkreis einstufen würde, spaßiger als IV, aber kein II oder V. Beim Endboss hatte ich nicht so viel Probleme, aber das ist bei Suikoden ja auch immer so eine Sache des Glücks.

      Antworten
  2. Melli

     /  13. Februar 2011

    Der Boss hat ja 3 Stufen oder sowas. Und die Endstufe beginnt ja den Kampf mit einem Zauber, der auf alle geht und wahnsinnig viel abzieht. Danach erst beginnt die eigentliche Runde und da ich meine Charaktere auf hohe Defence ausgerüstet hatte anstatt auf Speed, durfte der Boss gleich nochmal bevor ich die Chance hatte rechtzeitig zu heilen. Er konnte also somit 2x hintereinander diesen blöden Zauber auf alle sprechen. Habe ja dann, wie gesagt, die Ausrüstung neu verteilt und den Zauberer bzw. Heiler auf Speed ausgerüstet und dann war es doch ganz einfach. Ist halt immer gewusst wie.
    Die Monsterinsel werde ich dann mal suchen. Habe ja den Vogel jetzt. Gute Ausrüstung kann man ja auch irgendwo angeln oder? Ich leide nur irgendwie chronisch an Geldmangel bei dem Spiel da ich des öfteren doch mal sterbe. Die Nina hier gefällt mir übrigens mit am besten von allen Teilen (Teil 1 hab ich noch nicht gespielt).

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    • Jepp, die hiesige Nina ist ziemlich toll.

      Zumindest das Emperor Sword ist sehr nützlich und nur nach Erhalt des Vogels angelbar (hat höhere Attack denn selbst das Dragon Sword der „ultimativen“ Ausrüstung, die es im Enddungeon gibt). Ich habe das Geld immer vor einem Dungeonbesuch in einer Bank eingelagert, damit es mir bei einem etwaigen Ableben nicht flöten gehen kann xD Allerdins habe ich auch das GBA-Remake gespielt, dass doppelt EXP und Geld nach den Kämpfen gibt, nicht die Originalversion wie du. Gute Rüstung gibt es btw auch auf der Insel östlich von Evrai, der Stadt, wo St. Eva seinen Hauptsitz hat.

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  3. Am Ende herauszufinden, dass die Weltreligion, in deren Kirchen man im ganzen Spiel über ja auch speichern kann, in Wirklichkeit böse ist, war für mich damals tatsächlich eine überraschende Wendung, da ich diesen mittlerweile ausgelutschten Storytwist zum ersten Mal erlebte und mir völlig neu war :D

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