Zurück Indy Zukunft Woche – Lost Ark

Vor einem Jahr habe ich die Indiana Jones Adventure Games gespielt und dabei meine Bildungslücke zugegeben: Genau wie bei Star Wars ging auch diese Serie komplett an mir vorbei. Zurück in die Zukunft ebenso. Das kann man natürlich nicht so auf sich geruhen lassen und so komme ich wie immer meinen Leserwünschen nach, und hole die Filme nun ganz offiziell nach. Ich glaube ein bisschen gelogen habe ich aber schon, es könnte gut sein, dass ich zumindest je einen Teil pro Reihe kenne, ganz dunkel erinnere ich mich nämlich doch noch an die eine oder andere Szene – muss aber nicht heißen, dass ich wirklich einen kompletten Film geschaut habe, vielleicht war es nur ein Ausschnitt davon. Und selbst wenn nicht, habe ich ja immer noch 5 ganz neue und zwei so gut wie komplett vergessene Filme vor mir.

Indiana Jones lebt einen Kleinjungentraum: Er ist Universitätsprofessor. Nein, natürlich nicht. Also doch, eigentlich auch. Aber die meiste Zeit verbringt er nicht im Hörsaal, sondern auf der Jagd nach archäologischen Funden. Mit Hut, Lederjacke und Peitsche ausgerüstet trotzt er den Gefahren; wenn mal was schief läuft, kommt er aus dem Stand mit einem neuen Plan und die Frauen werden trotz oder gerade wegen seines sehr eigentümlichen Charmes früher oder später auch noch schwach.

Aktuell hat er die Bundeslade, in der die Zehn Gebote aufbewahrt wurden, ins Auge gefasst, da es neue Hinweise auf deren Verbleib gibt und die Nazis schon vollauf bei der Suche sind. Hitler mag ja solch religiös-mystische Gegenstände und das sie eine Armee angeblich unbesiegbar macht, ist auch nicht schlecht. Dummerweise führt die Suche danach Indy aber auch mit einer sehr resoluten Ex von ihm zusammen.

Raiders of the Lost Ark war ein guter Film. Hat mich schon unterhalten, auch wenn ich wie so häufig die fast 2 Stunden evtl. etwas lang fand, zieht sich im Mittel- zu Endteil ein wenig, 1 1/2 Stunden wären da knackiger gewesen. Doch wie bei Star Wars muss ich sagen, dass ich erneut den Hype nicht ganz nachvollziehen kann. Wohl aus den gleichen Gründen. So einen Film zu sehen, wenn der noch neu ist oder man selbst noch neu ist (a.k.a ein Kind), wo alles noch eben… neu und groß und abenteuerlich ist, ist halt doch was anderes, als so einen Film als zynischer Mittzwanziger gute 30 Jahre nach Originalrelease zu schauen.

Womit ich ja natürlich nicht meine, dass er schlecht war. Er war gut. Und Ende. Es ist halt ein ziemlicher archetypischer Abenteuerfilm. Vorlauter Held und störrisches Weib, das sich natürlich dennoch wieder in ihn verguckt, suchen nach einem Artefakt und bekämpfen ein paar Bösewichte, die es auch wollen. Da ist eben nichts Großes dahinter. Wie gesagt, war gut, war auch ganz charmant, aber so besonders… hmm, nicht wirklich.

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: