Planzet

2047 taucht plöztlich ein Asteroid nahe der Erde auf und bringt eine Alien-Spezies Names FOS mit sich, die es schaffen innerhalb weniger Tage die Erde zu verwüsten und den Großteil der Menschheit auszurotten. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2053, Akeshima ist Teil des japanischen Militärstützpunkte, um seinen toten Vater zu rächen und seine kleine Schwester zu schützen, denn nur angehörige des Militärs und deren Familie bekommen noch Privilegien eingeräumt. Die Kommandantin übermittelt ihnen nun ihren großen Plan Zet: Die schnell errichtete Schutzhülle, die den Planeten vor weiteren Angriffen schützt, ist nur eine Übergangslösung und wird von ihrer Basis aus mit Energie versorgt. Schaltet man sie ab, kann diese Energie genutzt werden, um die D-Cannon abzufeuern. Ein Mal und laden muss sie für 14 Minuten. Damit kann der Asteroid zerstört werden, aber sie sind derweil natürlich ohne Schutz, also müssen die angreifenden Aliens für die Zeitspanne abgefangen werden.

Dummerweise sterben die beiden Mitstreiter Akeshimas beim Einsatz und auch der Schuss der Kanone schafft es nicht, das Alienzentrum zu zerstören. Die Erde ist dem Untergang geweiht. Und die kleine Schwester Akeshimas, der er eigentlich befohlen hat sich mit einem Shuttle auf die sichere Mars-Kolonie zu begeben, hat sich dem auch noch widersetzt und ist nun bei ihm. Da berichtet ihm eine Übertragung von der letzten Superwaffe der Menschheit, die er nun nutzen soll.

Planzet ist vom gleichen Kerl, der auch schon Negadon abgeliefert hat. Und da dies ein Erfolg war, hatte er nun mehr Kapital und Man Power zur Verfügung, um seinen nächsten CG-Anime zu drehen. Letztendlich reichte es dann dennoch nur für knapp 50 Minuten. Sachen wie Voices of a Distant Star oder 5 Centimeters per Second haben aber natürlich bewiesen, dass nicht jeder OVA-Einteiler eine volle Filmlänge aufweisen muss, um gut zu sein.

Planzet hätte es aber eventuell nicht geschadet. Das Ergebnis ist nämlich das, was man wohl einen solide unterhaltsamen Film nennt. Die kurze Spielzeit lässt keine Möglichkeit aufkommen, dass es langweilig wird oder mit viel Psychokram voll geschwülstet wird, gleichzeitig ist natürlich aber auch nicht genug Zeit, um wirklich etwas heraus stechendes abzuliefern. Wir haben es stattdessen mit einem typischen Standard-Mecha-Anime zu tun, nur im Schnelldurchlauf. Ein paar Charaktere, die Familienmitglieder verloren haben, und die mit stylishen Mechas die Bedrohung von nicht genauer definierten Aliens zurückschlagen. Etwas erwachsener, als die übliche Teenie-Mecha-Serie, aber ansonsten relativ üblich.

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