Let’s Play ~ Harvest Moon AWL – 10. Twilight

Der Bauer ist nun komplett alt. Haar ganz weiß und der Sohn muss ordentlich auf dem Hof mithelfen. Zumindest in der Cutscene zu Kapitelbeginn, im Spiel an sichhängt natürlich doch wieder alles beim Spieler, nix mit Hilfe. Mittlerweile sind auch endlich die Charaktere, die bisher komplett vom Alterungsprozess ausgenommen zu sein schienen, sichtlich gealtert. Hauptsächlich halt wieder graue Haare und weniger auffällige Farbtöne in den Kleidern. Langsam ist die Farbpalette des Spieles echt deprimierend. Nur Lumina scheint ums Verrecken nicht zu altern, aber vielleicht kommt daher der Name des letzten Kapitels und sie ist in Wirklichkeit ein Discokugel-Vampir und versteckt das nur unter viel Make up. Wenn man’s genau betrachtet, müssten doch die meisten Tiere mittlerweile so was von tot sein. Ich mein wie alt wird denn beispielsweise so ein Hund? 15 Jahre, wenn er’s lang macht? Die Dorfbewohner, die seit Spielbeginn schon alt waren, leben auch weiterhin noch alle, die müssen doch jetzt 150 sein.

Passt aber schon, das letzte Kapitel eines schlechten Spieles wie ein schlechtes Jungedbuchphänomen zu betiteln, auch wenn’s Spiel früher da war :D

Leider etwas schade ist, dass ich dieses Jahr das Stück der Steintafel nicht finden konnte, hätte doch gern gewusst, was passiert, sobald sie komplett ist. Aber während ich in den vorigen Jahren das Teil schon immer in den ersten paar Tagen gefunden habe, war diesmal nicht ran zu kommen. Dabei hab ich sogar die letzten Wintertage extra lange in der Ausgrabungsstätte verbracht.

Ich habe doch mal scherzhaft erwähnt, dass bei der Geschwindigkeit, in der man mittlerweile altert, ich total erwarte, dass A Wonderful Life mit der Beerdigung des Bauern endet. Nun ja, tatsächlich endet es damit, dass der alt gewordene Bauer stirbt und der Sohn die Farm übernimmt. Schon etwas komisch, denn das einzige Ziel des Spieles ist, durch alle 6 Kapitel zu kommen. Während die anderen HMs als Ziel haben, die Farm wieder aufzubauen, was sie nach Anzahl der Tiere, Feldfrüchte, verkaufte Einheiten und Kapital errechnen – man also in der vorgegebenen Zeit tatsächlich was geleistet haben muss, um das Ziel zu erreichen, gibt es das bei A Wonderful Life nicht. Man muss nur das Ende erreichen. Das Ziel des Spieles ist also praktisch zu sterben :D

Sobald die Credits gelaufen sind, kann übrigens gespeichert und im „Heaven“-Kapitel weiter gespielt werden. Witzigerweise immer noch als der Bauer, der genau wie alle anderen Bewohner wieder jung ist, nur der Sohn ist weiterhin erwachsen. Ist halt das Endless Play nach Spielende, aber schon seltsam, den gerade gestorbenen Spielercharakter plötzlich wieder jung zu spielen.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich das Spiel endlich hinter mich bringen konnte und diesmal durchgehalten habe. Und bis Jahresende habe ich es sogar auch noch geschafft. Immerhin hab ich schon im Juni begonnen. Angefangen hab ich also kurz vor der Zeit, wo es für mehrere Wochen so unsagbar heiß war, beendet nun, wo es so ein überraschend heftiger Winter ist.

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Ein Kommentar

  1. ich glaub du bekommst einen Chihuahua von dem Buddeltypen geschenkt,
    wenn du ihm alle 6 Steintafeln gibst, mehr hat’s damit aber auch nicht auf sich ^^

    Glückwunsch zum erfolgreichen Sterben :D
    greetz

    Antwort

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