Bromance Week – The Complex

Lee ist neu an einer Militärakademie, die ihn Mittsemester angenommen hat, weil er so ein militärisches Genie ist oder wie auch immer, aber nicht gerade von der Aussicht begeistert, dort unterzukommen, weil er damit nix zu tun haben will und eh alle wie Sowjetsoldaten gekleidet sind. Sein Zimmergenosse erzählt ihm erst mal freudig von den Black Skulls, einer super geheimen Organisation, die landesweit operiert, aber hier ihren Ursprung fand und vor dessen Macht sich selbst der Rektor beugen muss. Lee stellt die angebrachte Frage, warum er so viel über sie weiß, wenn die doch so geheim sind. Er ist Anwärter. Gut, erklärt aber nicht wirklich, warum er dem Neuling, keine 5 Minuten nachdem der an der Schule ist, alles über sie sagt, wenn die doch so super geheim sind :D

Lee folgt ihm zum Initiationsritus, bei dem Victor, deren Anführer, irgendeinen Unsinn darüber zusammen erzählt, dass Amerika den Bürgerkrieg gewonnen hat, weil sie sich mit Piraten eingelassen haben, die dann die Black Skulls wurden und so was. Zusätzlich wird die Gewichtigkeit der Ansprache damit unterminiert, dass er sie mit „und jetzt zieh deine Klamotten aus“ endet. Wie immer in den Brotherhood-Filmen ist es natürlich essentiell, dass die Zeremonien nur in weißer Unterwäsche durchgeführt werden, die bei etwaigen Duschszenen so schön durchsichtig wird.

Lee schnüffelt ihnen etwas hinterher, während Victor ihn als neues Mitglied werben will. Um ihn zu überreden, entführt er ihn in einen Traum, der so ziemlich die schwulste Szene in der Serie bisher ist. Es beginnt damit, dass alle Black Skulls in Unterwäsche auf einem Bett posiert liegen. Sie stehen auf, entkleiden Lee, ziehen ihn aufs Bett und legen sich dabei. Sicher, die übliche Alibi-Frau des Filmes ist auch anwesend und so, aber das ändert nix dran, dass die Szene hauptsächlich aus 5-6 durchtrainierten Kerlen besteht, die einander ausziehen und sich gemeinsam in einem Bett räkeln xD

Anyways, von der ganzen schwülen Homoerotik in seiner Sexualität verstört, beschließt Lee den Black Skulls ein Ende zu setzten, in dem er einen Sprengsatz stiehlt und ihre Höhle, die das Zentrum ihrer Macht darstellt, in die Luft jagt. Vorher kommt aber noch der Plottwist: Die Dominatrix-Lehrerin, die ihm dabei hilft, ist eigentlich ein Succubus-Dämon, denen die Black Skulls unterstehen. Lee ist davon total überrascht, obwohl er doch ein Genie sein soll und man als Zuschauer dies schon lang weiß, wo die Black Skulls doch schon seit einigen Szenen immer wieder eine Succubus erwähnen und die Lehrerin die Alibi-Frau in der Bettszene war und so. In die Luft jagen tut Lee alles natürlich dennoch.

Eine Militärakademie ist der perfekte Schauplatz für einen Brotherhood-Film. DeCoteau kann nach Herzenslust durchtrainierte Jungs filmen, die in Unterwäsche in ihren Unterkünften rum sitzen und etwas trainieren, sich in der Wrestling-Klasse aneinander reiben oder nach dem Training lange Duschen in durchsichtig werdender Unterwäsche nehmen. Ansonsten ist The Brotherhood IV: The Complex eben wie alle anderen Filme der Reihe: Letztendlich passiert sehr wenig und der Plot ist extremer Standard und zuviel denken sollte man bei der ganzen Sache sowieso nicht, doch dieser hier ist immerhin halbwegs unterhaltsam und die ganze aufgesetzt dicke Homoerotik so lächerlich, dass er doch gut Spaß macht. Oh, und er hat Bösewichte, die ihre Pullis hochziehen, um aus den Bauchnabeln schlechte Special Effekt Blitze zu schießen. Herrlich.

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