Tokyo Gore Police

Rukas Vater war Polizist und wurde erschossen, während sie anschließend vom Polizei-Oberfutzi aufgezogen wurde und nun selbst Teil der neu privatisierten Polizei Tokyos ist. Im Engineer Hunter Sonderkommando. Engineers sind besonders gefährlich da, sobald man ihnen Körperteile abschlägt, diese als Waffen neu nachwachsen. Nur durch das entfernen eines Schlüsselförmigen Tumors können sie wirklich ausgeschaltet werden. Auf kurz oder lang denkt Ruka den Killer ihres Vaters in einem Engineer gefunden zu haben, stellt sich allerdings raus er ist der Sohn dessen und sein Vater wurde vom Polizei-Oberfutzi angeheuert ihren Vater zu töten, weil der gegen die Privatisierung der Polizei war. Währenddessen wird ein Polizist zum Engineer und bringt ein paar seiner Kollegen um, was den Rest dazu verleitet in die Stadt zu gehen und jeden Zivilisten, den sie auffinden, umzubringen. Ruka – mittlerweile selbst teils Engineer – findet das nicht so toll und kämpft sich zum Oberfutzi durch, um auch ihn zu töten.

Tokyo Gore Police wird seinem Namen durchaus gerecht. Er gehört zur Welle von japanischen Horror/Action-Filmen, in denen niedliche Mädels extrem blutig gegen diverse Monster kämpfen. Und genau das liefert der Film auch: Gore-Trash. Aber unglaublich unterhaltsamen. Die Geschichte ist nebensächlich und vorhersehbar, was zählt ist das Abschlachten, das so übertrieben ist und fake aussieht, dass man nur herzhaft drüber lachen kann, denn angeekelt zu sein. Und was ein Feuerwerk an schrägen Ideen der Film so abfeuert. Werbespots für die neuen besonders niedlichen Cutter, damit sich die Schulmädchen beim Ritzen trendy fühlen können oder Wiimote ähnliche Selbstexekution von Mördern als Spaß für die ganze Familie. Schneckenmädels oder welche, die nur aus einem an einem Tropf befestigten Unterleib bestehen und dem jubelnden Publikum eine Golden Shower verabreichen. Engineers, deren obere Kopfhälfte abgeschlagen wird und denen ein um sich schießendes Gehirn herauswächst. Tokyo Gore Police hat definitiv absoluten, tashigen Unterhaltungswert, so abgefahren, wie er nur von Japanern kommen kann. Wenn er auch mit fast 2 Stunden ein paar Längen hat. Auch das seltsamste Ideen-Feuerwerk kann dabei etwas ermüden, wenn es denn nur darum geht. Absolut sehenswert ist der Film dennoch.

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6 Kommentare

  1. was?! keine Erwähnung des Penis-Engineers?
    Du wirst langsam alt, kaoru ;)

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  2. Rothemd

     /  25. November 2010

    Das find ich jetzt mal toll :D
    Hoffentlich hast du den Film auch mit der faszinierend professionellen englischen Synchro gesehen.
    Alles andere wird dem Inhalt in keinste Weise gerecht xD

    Toller Film <3

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  3. Blorg: Den Elefantenpenis wollte ich nicht verraten :D

    Rothemd: Nein, (leider?) habe ich den Film in O-Ton mit UT gesehen.

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  4. Rothemd

     /  25. November 2010

    Als ich eben nach einem englischen Ausschnitt gesucht hab. fand ich dies xD

    Jetzt bin ich echt baff.

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  5. Klingt wie die deutschen Synchros der Godzilla Millennium Filme. Nicht gut, aber auch nicht witzig schlecht wie die Englischen. Eben einfach ein bisschen langweilig.

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  6. Wunderbarer Film aber bitte, BITTE im Original ansehen!

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