The Ring

Kommen wir nun also zur Kategorie Bücher mit den Ring-Romanen. Ist mittlerweile auch so einige Jahre her, dass ich die gelesen hab. Diesmal kann ich es sogar genau sagen, 2003 bzw. 2004, je nach Buch, denn ich habe welche der Erstauflage damals direkt gekauft. Haben ja in den 90ern den japanischen Horror neu definieren geholfen, und in den 2000ern dann auch im Westen ihre Wellen geschlagen. Zwar mehr durch die Filme und ihre Remakes, aber dennoch.

Das erste Buch ist dann dem ersten Film auch noch relativ ähnlich, soweit ich mich an diesen erinnere zumindest. Der Hauptcharakter ist hier ein verheirateter Familienvater, der bei seinen Nachforschungen Hilfe eines alten Freundes bekommt, statt wie im Film eine geschiedene Mutter, deren Ex-Mann ihr hilft. Außerdem sind die Erklärungen des Phänomens im Buch wesentlich ausführlicher, sowie Sadakos Vergangenheit, die hier bei ihrem Tod auch älter war. Aber im Groben verläuft die Handlung gleich, einschließlich des Twists am Ende.

Dadurch wusste ich dann doch noch sehr viel. Ein Buch ein mal zu lesen und dann erst nach 7 Jahren wieder erneut durchzuschmökern, ist eine Sache, doch ich habe ja auch den japanischen Film gesehen, das US-Remake und sogar in Manga-Form die Geschichte ein viertes Mal konsumiert – da bleibt dann schon wesentlich mehr hängen. Dennoch ist es spannend genug geschrieben und mit knapp 300 Seiten auch sehr kurzweilig, um mich nicht zu langweilen. Eigentlich hatte ich, trotz fehlender Überraschungen, eine gute Zeit bzw. einen guten Nachmittag. Mich hat dann nur etwas überrascht, dass sich der Roman was den Spannungsaufbau angeht, doch weitestgehend auf die Detektivarbeit zum Herausfinden, was Sadako zu ihren Taten veranlasst und wie man das drohende Unheil abwenden kann, setzt. Es gibt eigentlich nur sehr wenige Momente, in denen im Buch wirklich was Unheimliches passiert, und dann hauptsächlich zu Beginn und Ende. Im Film waren die, wenn ich mich erinnere, häufig. Sadako sozusagen aktiver. Aber ich nehme mal an, in einem Film braucht es dieser Momente auch häufiger, um die Spannung zu halten, in einem Buch funktioniert das auch ohne.

Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

Ein Kommentar

  1. Gerade diese Ermittlungselemente haben mir bei Ring (auch beim Film) sehr Spaß gemacht und waren mit ein Spannungsträger bei der Geschichte. Oft ist es am aufregensten, wenn man hinter ein Geheimnis kommt :>

    Antworten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: