Tomie: Another Face

Noch im gleichen Jahr, in dem Tomie erschien, wurde mit Tomie: Another Face eine Fernsehproduktion über den japanischen Äther gejagt. Dieser erzählt in seinen 70 Minuten gar keine durchgängige Handlung, sondern 3 kurze Episoden, was wahrscheinlich der Kapitelunterteilung des Mangas näher kommen wird.

Die erste Episode dreht sich um eine Dreiecksbeziehung. Miki war mit Tadashi zusammen, bis Tomie ihn ihr ausgespannt hat. Doch jetzt ist Tomie tot aufgefunden worden und Miki hofft, wieder mit ihm zusammen zu kommen. Doch dann steht Tomie plötzlich einfach wieder vorm Schultor, als wäre nix passiert. Miki findet raus, dass Tomie fremd geht und Tadashi derjenige ist, der sie aus Eifersucht umgebracht hat und bringt ihn letztendlich dazu, Tomie erneut zu töten und hilft ihm sogar, sie zu verscharren. Doch steht sie erneut auf.

In Episode Zwei kann ein Fotograf ein wunderhübsches Mädchen nicht vergessen, das er als Teenager gesehen hat. Auf seiner Suche trifft er auf Tomie, die dieser zum verwechseln ähnlich sieht. Doch auf allen Fotos von ihr ist eine seltsame Unstimmigkeit zu sehen. Letztendlich bringt er Tomie um und als er sie verscharren will, kommt sie wieder zum Leben und bringt ihn zusammen mit einer weiteren Tomie – dem Mädchen von vor zig Jahren – um.

Hauptcharakter von Episode Drei möchte Tomie heiraten. Doch ein Polizist warnt ihn vor ihr, hat er doch rund um Japan Mordfälle entdeckt, in denen das Opfer immer dieselbe Person ist: Tomie. Jedes mal von ihrem Liebhaber umgebracht und jedes Mal nicht nur von den Toten zurückgekehrt sonder wie die Hydra dabei immer dupliziert. Er hofft sie zu fangen und zu verbrennen, was letztendlich aber auch nicht funktioniert, da selbst noch aus der Asche neue Tomies entstehen können.

Als TV-Produktion schaut Another Face natürlich noch ein wenig billiger aus, als der Vorgänger, auch wenn man das kaum glauben mag. Zudem ist er wesentlich schlechter geschauspielert. Dafür ist der Schnitt hier besser und auch wenn immer noch nicht wirklich viel Interessantes passiert, durch die kürze der Folgen etwas weniger langweilig. Auch ist die hiesige Tomie-Schauspielerin immerhin sogar endlich mal recht niedlich. Ihre Kleinmädchenstimme, die sie macht, und von der seltsamerweise viele fehlgeleitete japanische Idols denken, sie würde sie süß und niedlich machen, nervt allerdings sogar noch mehr als die der vorigen Schauspielerin. Die zweite Folge hat ein wenig was von David Lynch und die erste zeigt ganz gut den ganzen Serien-Grundgedanken wie sich Lust in Besessenheit wandeln kann und was manche alles auf Grund Verliebtheit zu tun bereit sind. Und mehr Positives gibt es auch schon nicht, da auch dieser Film unterm Schnitt einfach nur schrecklich langweilig vor sich hin dümpelt.

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